Die meisten gefÀhrlichen Produkte kommen aus China

Bild von Bluegatter
05.05.2011 - 00:54

Die meisten gefĂ€hrlichen Produkte stammen nach wie vor aus China. Das zeigt die Auswertung der von den deutschen Behörden beanstandeten und im Rahmen des europĂ€ischen Schnellwarnsystems RAPEX europaweit gemeldeten Produkte, die jetzt fĂŒr 2010 vorliegt. Jedes Jahr veröffentlicht die Bundesanstalt fĂŒr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) als zentrale Meldestelle des Bundes die gemeldeten VerstĂ¶ĂŸe gegen das GerĂ€te- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG). DarĂŒber hinaus beleuchtet der Bericht „GefĂ€hrliche Produkte 2011“ auch die tödlichen ArbeitsunfĂ€lle des Jahres 2010, die sich in Deutschland im Zusammenhang mit GerĂ€ten und Maschinen ereigneten, sowie die von der deutschen Tagespresse gemeldeten Ereignisse und VorfĂ€lle im Zusammenhang mit technischen GerĂ€ten und Produkten.

Auf Platz eins der von den Behörden aufgespĂŒrten gefĂ€hrlichen Produkte stehen 2010 elektrische HaushaltsgerĂ€te. Platz zwei belegen Kinderspielzeuge, zum Beispiel BĂ€lle, PlĂŒschfiguren, Spielzeugautosets und ein KinderfaschingskostĂŒm. Es folgen BedarfsgegenstĂ€nde fĂŒr Heim- und Freizeit wie Feuerzeuge und Kleber auf Platz drei.

Am hĂ€ufigsten (36 Prozent) verstießen die von den Behörden aufgespĂŒrten Produkte gegen die sogenannte „Niederspannungsrichtlinie“, die europaweit alles regelt, was gerĂ€teseits mit ElektrizitĂ€t betrieben wird. So waren hier etwa Reis- und Wasserkocher oder Haartrockner, HeizlĂŒfter oder Waschmaschinen auffĂ€llig. Meistens bestand die Gefahr eines Stromschlags. Aber auch Überhitzungs- und damit Brandgefahren wurden bemĂ€ngelt.

30 Prozent aller Produkte verletzten die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen des deutschen „Dachgesetzes“ fĂŒr technische GerĂ€te und Produkte, das GerĂ€te- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG), das zurzeit novelliert wird. Dazu gehörten im Jahr der Fußballweltmeisterschaft beispielsweise auch die berĂŒchtigten Fanfaren, bei denen die Gefahr bleibender HörschĂ€den bestand. An dritter Stelle standen mit 24 Prozent VerstĂ¶ĂŸe gegen die sogenannte „Spielzeugrichtlinie“. Von den Spielzeugen ging oftmals die Gefahr aus, dass Kleinteile verschluckt werden konnten - beispielsweise bei Kunststoffspielzeugen. Viele der gemeldeten Spielzeuge waren zudem oft mit gesundheitsschĂ€dlichen chemischen Stoffen belastet.

Weitere Informationen:

http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/GPSG-2011.html




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